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Bernau
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Bernauer Altstadt-Kurier
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Mhlentor Bernau
Mhlentor - ein historisches Stadttor soll wiedererstehen

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MhlenstraeDie Mhlenstrae ist eine Verlngerung der Brgermeisterstrae in Richtung Norden bis zum Wasserturm. Ursprnglich hie sie innerhalb des Stadtmauerringes Mhlenstrae und auerhalb hie sie Basdorfer Strae. Ab 1882 (450 jhriges Hussitenfest) wurde sie bis zum Lohmhlenweg in Kronprinzen Allee umbenannt. Die Strae war gepflastert und der rechts und links gelegene so genannte Sommerweg erhielt ca. 1886 ebenfalls eine Pflasterung. Vor 1850 befand sich an dieser Strae das frhere MhlenstraeTorschreiberhuschen. 1885 wurde, so schrieb es Wernicke, das Mhlentor abgerissen. 1888 wurde vor dem Friedhof eine Linden-Promenade angelegt. 1919 kaufte die Stadtgemeinde das an der Strae gelegene Schtzenhausgrundstck. Um ca. 1933 erhielt sie den Namen Hindenburg-Allee. Nach 1945 hie Sie dann Wilhelm-Pieck-Strae und heute heit sie wieder Mhlenstrae.

Caf Mhle

Konditorei In der Mhlenstrae 2, gleich neben der Sankt Marien Kirche, steht das heutige Krgerhaus. Es befand sich fast immer eine Konditorei in diesem Haus. 1890 war der Restaurateur August Krause Haus- und Schankwirt in diesem Gebude. 1932 bernahmen Emil und Hans Becker von ihrem Vater den Betrieb. Sie betrieben die Konditorei Becker. Diese war sehr beliebt wegen der Konditoreiwaren und wegen den Terrassenpltzen an der Seite zum Kirchplatz. 1945 wurde das Haus und die Backstube von der Roten Armee besetzt. Der Besitzer der Konditorei, Emil Becker, erhlt Ende 1945 eine einjhrige Konzession, um das Geschft weiterzufhren. Hans Lange, der Bckermeister unter Emil Becker, fhrte von 1947/48 das Geschft weiter. Im Anschluss bernahm Herbert Rohlfien den Geschftsbetrieb. Er musste 1949 den Betrieb in sein Restaurant Weier Schwan verlegen, da die Rote Armee das Gebude wieder selbst nutzen wollte. Spter nutzte dann die HO das Gebude als Verwaltung und traditionsgem wieder als Bckerei, Konditorei, Cafe und Eisdiele. ImVolksmund nannte man die Konditorei Becker. In direkter Umgebung entstand viel neues, nur die Caf MhleMhlenstrae 2 verfiel immer weiter. Ab 2007/08 erwarb das Bauunternehmen Krgerbau dieses Haus und es wurde von Grund auf saniert. Mit viel Liebe zum Detail gingen die Restaurierungsarbeiten voran. Heute hat die Firma Krgerbau ihren Firmensitz in diesem Gebude und der Name Krgerhaus ist an der Front zu lesen. Und wie kann es anders sein, ist wieder ein Caf, unter der Fhrung von Arndt Richter an dieser Stelle zu finden.

Mhlentor

MhlentorDas Mhlentor war aktiver Bestandteil der Befestigungsanlage von Bernau. Zwischen 1317 und 1348 wurde wahrscheinlich die steinerne Stadtmauer errichtet und somit auch das Tor. Es war ein rechteckiger Bau mit einer Hhe von ca. 12,5 m. Oben am vierseitig spitz zusammenlaufenden Dach war eine Wetterfahne gut sichtbar. Das Tor bestand aus dem eigentlichen Bau und zwei Vortoren. Wer aus Richtung Ladeburg die Stadtmauer durchschreiten wollte, traf zuerst auf einfache Pfeiler mit Torflgeln. Am zweiten Tor befand sich das Torschreiberhaus, dem sogenannten Zwinger. Wenn man das zweite Tor passiert hatte, sah man seitlich Mauern mit Schiescharten. Das war das eigentliche Mhlentor. Das Mhlentor wurde 1885 abgerissen, weil sein Mhlentorbaulicher Zustandsehr schlecht, und die Durchfahrt fr diehohenHeufuhren der Bauern zum Hindernis geworden war. Heute, fast 125 Jahre nach seinem Abriss, ist der Wiederaufbau bereits in greifbare Nhe gerckt. Nhere Informationen dazu erhalten Sie unter www.muehlentorbernau.de.

Kriegerdenkmal

KriegerdenkmalAm 19. Oktober 1890 wurde am nrdlichen Durchlass der alten Stadtmauer (Mhlentor) das Kriegerdenkmal eingeweiht. Es ist ein Werk nach Plnen des Bernauer Bildhauers Friedrich Thiele im wilhelminischen Stil. Oben auf dem Denkmal ist die Figur der Viktoria zu sehen, die in der rechten nach oben gestreckten Hand einen Siegeskranz hlt. Das Denkmal sollte an die gefallenen Soldaten der Stadt aus dem Deutsch-Dnischen Krieg 1864, dem Preuischsterreichischen Krieg 1866, sowie dem Deutsch-Franzsischen Krieg 1870/71 erinnern. An der Vorderseite der Sule konnte man lesen: Gott war mit uns, ihm sei die Ehre! In einem goldenen Relief ist links Kaiser Friedrich III. und rechts Kaiser Wilhelm I. dargestellt. Die Inschrift im Sockel lautet: Ihren tapferen Kriegern aus den glorreichen Feldzgen von 1864, 1866, 1870/71 in dankbarer Anerkennung Kriegerdenkmaldie Stadt Bernau 19. Oktober 1890. Rechts und Links am Sockel sind die Namen derGefallenen aus diesen Kriegen zu lesen. Zur 140jhrigen Wiederkehr der Vlkerschlacht bei Leipzig wurde die Rckseite des Denkmals dazu verwendet, an sieben Mnner aus Bernau zu erinnern. Diese waren zwischen 1813 und 1815 gefallen. Es war die Befreiung Deutschlands vom napoleonischen Joch.

 


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