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Home Geschichte der ... Straßen Berliner Straße
Berliner Straße

Berliner StraßeDiese erste Ansicht zeigt die Berliner Straße in östlicher Richtung. Rechts ist die Einmündung der ehemaligen Viktoriastraße zu sehen. Hier stand das Haus Nummer 121, welches 1882 nebst Stall abgerissen wurde und somit die Verbindung zur Berliner Straße hergestellt war. Das zweite Bild zeigt die Berliner Straße in westlicher Richtung im selben Bereich. Hier befand sich eine Tankstelle. Sie war auf der Ecke in das Gebäude integriert. Die Autos fuhren unter der Gebäudeecke hindurch.

Berliner StraßeBerliner Straße

Die “Berliner Straße” ist eine Verbindung zwischen dem “Königstor” in westlicher und dem “Berliner Tor” in östlicher Richtung. Die Passage zwischen den Toren ist ca. 435m lang. Im Jahr 1936 wurde vom Gemeinderat beschlossen, dass die “Berliner Straße” sich künftig vom “Königstor” bis zur Kreuzung an der Gasanstalt hinzieht. Das “Königstor” (“Steintor”) existiert noch heute in voller Pracht und beinhaltet das Heimatmuseum. Das “Berliner Tor” gibt es leider schon lange nicht mehr. Zu nennen wäre hier noch die Anbindung der “Hirtengasse”. Diese Begebenheit ereignete sich im Jahre 1892, und ist in der Geschichte “Alte Goethestraße” nachzulesen. Die “Berliner Straße” war eine wichtige Zufahrt zu den Pferdemärkten, den Krammärkten oder allgemein zur Altstadt.

Restaurant Schwarzer Adler

Schwarzer AdlerDas Restaurant befindet sich in der „Berliner Straße“. Die Gasträume haben ein spinnartiges Gewölbe. Im 14. Jahrhundert wurden, auf Grund von Fehden, viele Klöster zerstört. Die Mönche, die dadurch ohne Obdach waren, quartierten sich in Wirtshäusern ein. Das Gebäude war zu damaliger Zeit das Versammlungshaus der Bernauer Mönche den „Kalandsbrüder“. 1861 wurde eine Vergrößerung des Saales in der oberen Etage vorgenommen. In der Folge wechselten recht oft die Betreiber. 1890 war es Gustav Müller und ab 1892 der Restaurator Rudi Kemritz. Im Jahre 1894 verkaufte Rudi Kemritz die Schankwirtschaft samt Inventar für 48.000 Mark an den Berliner Osmar Oberich. Ab 1924 übernahm Wilhelm Dyck die Schankwirtschaft. 1945 folgte Ernst Biederstedt, der Schwiegersohn von Wilhelm Dyck, mit seiner Ehefrau. Der Ruf der Gaststätte war damals schon sehr gut. 1958 wurde Ernst Biederstedt wegen angeblichen Steuerbetrug inhaftiert und enteignet. Die Gaststätte wurde von der HO Schwarzer Adlerübernommen und weitergeführt. Als 1990 die Wende in Deutschland stattfand brach auch die HO zusammen. Der „Schwarze Adler“ wurde geschlossen. 1991 wurde die Gaststätte an Frau Biederstedt, geb. Dyck, rückübertragen. Sie verkaufte an die Riediger & Rüdiger OHG. Nach Umbauten wurde die Gaststätte 1993 wiedereröffnet. Als neuer Eigentümer übergab Herrmann Dodenhoff 1996 die Verwaltung an die Peter Krasemann Gruppe. Das Objekt wurde neu gestaltet und die Gaststätte an Frau Reimann verpachtet. Bereits 2001 wechselte der Pächter erneut. Für 6 Monate war ein Herr Malik der Pächter. Seit November 2003 ist Dietmar Jahns Pächter vom Restaurant „Schwarze Adler“.

 


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