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Home Geschichte der ... Straßen An der Waschspüle
An der Waschspüle

An der WaschspüleBereits in alten Zeiten hatte die „Waschspüle“ ihren Namen besessen. Sie befand sich an der „Börnicker Straße“ Ecke „Neustädter Straße“ (heute „Eberswalder Straße“). Die Länge hatte ca. 56m und die Breite ca. 24m betragen. Das entsprach in etwa die Fläche eines halben Morgen. Sie war mit Holzverschalungen eingefasst und besaß zwei Waschbänke und zwei Einfahrten. Hier wurden Wassereimer gefüllt, Wäsche gespült, oder der Löschwagen befüllt. Sie diente als Viehtränke und zum Pferdeschwemmen. Das war alles möglich weil die Panke zur damaligen Zeit ein sehr sauberes Gewässer war. Aber das waren nicht alle Aufgaben der „Waschspüle“. Neben dem Galgenberg und dem „Marktplatz“, diente sie als Hinrichtungsstätte. Am 26. August des Jahres 1722 wurde die Dienstmagd Marie Danewitzes, Tochter eines Bernauer Tagelöhners, in der „Waschspüle“ vor dem An der WaschspüleSteintore gesäckt und ertränkt, weil sie ihr neugeborenes Kind getötet und auf dem Acker verscharrt hatte. Das war die letzte Hinrichtung an diesem Ort. Im Jahre 1855 richtete der Webermeister eine Badeanstalt ein. Diese wurde wenige Jahre später wegen mangelndem und schlechtem Wassers eingestellt. Bis 1910 wurde nach ausgesetzten Karpfen geangelt, dann war auch damit Schluss. 1936 wurde die Waschspüle zugeschüttet.

 


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