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Bernau
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Mühlentor Bernau
Mühlentor - ein historisches Stadttor soll wiedererstehen

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Parkstraße

Parkstraße

Zum Ende 1923, als viele Bürger der Stadt arbeitslos waren und die Not groß war, hatte die städtische Behörde Über-legungen angestellt, Arbeit zu beschaffen. In einem Arbeits-beschaffungsplan wurde die Anlage einer neuen Straße festgeschrieben. Es wurde eine Verbindung zwischen der „Kurfürstenstraße“ („August-Bebel-Straße“) und der „Brüderstraße“ geplant. Begonnen wurde mit dem Abschnitt von der „Kurfürstenstraße“ bis zur Stadt-mauer. Nachdem der Konservator die Genehmigung für den Durchbruch in der Stadtmauer erteilt hatte, wurde noch im Winter 1923 mit den Arbeiten begonnen. Es war geplant später einmal das Grundstück in der „Brüderstraße“ zu erwerben, damit die Straße dann bis zur „Brüderstraße“ weitergebaut werden konnte. Gepflastert wurde sie vorerst nicht, sondern nur nivelliert und befestigt. Die Anlieger der „Brüderstraße“, die eine Ausfahrt zur Stadtmauer hatten, konnten von nun an über Parkstraßediese Straße auf ihre Felder fahren. Die Durchfahrt am Königstor wurde entlastet. Die Straße war im Volksmund die „Mauerdurchbruchstraße“.
Die offizielle Bezeichnung lautete dann „Parkstraße“. In den dreißiger Jahren kaufte die Stadt das Rötger’sche Grundstück mit dem Gedanken, die Straße weiter zuführen. Mit Rücksicht auf die Wohnraumnot wurde aber das Grundstück noch nicht abgerissen. Links neben dem Grundstück führte ein schmaler Weg zwischen den angrenzenden Hausgiebeln bis zur „Brüderstraße“. Erst während der Abrissarbeiten in den siebziger Jahren wurde dann das Werk vollbracht und die Straße vollendet.

 

 


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